MANEO-Fußball-Plakate weiter gefragt

Berlin, den 18.12.2006

Stopp Homophobie und Hassgewalt!

Selbst die mittlerweile verpuffte Euphorie der WM 2006 konnte nicht darüber hinwegtäuschen: Noch immer ist Fußball eine „Heterodomäne“, wo offen gelebte Homosexualität nicht sein darf. Dabei gilt in Fachkreisen längst als unzweifelhaft: Einer von elf Profis ist schwul.

„Homosexualität ist das letzte große Tabu im schwulen- und lesbenfeindlichen Fußball“, stellte jüngst das Fußball-Magazin RUND fest. Die Mauer des Schweigens zu brechen war auch das Anliegen von MANEO, als das Berliner Anti-Gewalt-Projekt im Rahmen seiner Toleranzkampagne bereits pünktlich zum Start der Fußball-WM eine breit angelegte Plakat-Aktion startete.

Die großformatigen Plakate mit den Titeln „Haust du deinem Liebligsspieler dafür dann auch auf’s Maul?“ (siehe Motiv rechts) sowie das eine Woche später auf dem diesjährigen Schwullesbischen Stadtfest präsentierte „Homophobie und Hassgewalt haben keinen Platz in unserer Mitte“ (siehe Motiv 2 Artikel weiter unten) waren, unmittelbar nachdem sie vom Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit und dem Polizeipräsidenten von Berlin, Dieter Glietsch, der Öffentlichkeit vorgestellt worden waren, auf zahlreichen U-Bahnhöfen und als City-Light-Poster im gesamten Stadtgebiet zu sehen.

Die enorme Resonanz auf die unter Mitwirkung namhafter Sportler und Künstler entstandenen Plakate überraschte selbst MANEO; dutzende Anfragen gingen täglich bei MANEO ein. Noch heute werden die Plakate von Berliner Bildungseinrichtungen angefordert und gemahnen in zahlreichen Schulgebäuden an mehr Toleranz.

Nicht nur im Hinblick auf die Fußball-Europameisterschaft 2008 oder die laufende Bundesli-ga wünscht sich MANEO eine zielgerichtete Auseinandersetzung, vor allem seitens der Sportverbände.
„Das Runde muss ins Eckige, genauso wie Toleranz in die Köpfe!“, so Projektleiter Bastian Finke.


Für Rückfragen siehe unten stehende Kontakte:

Projektleitung:
Bastian Finke
Mail: bastian.finke[at]maneo.de
Tel.: +49 (0)30 217 532 13



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MANEO-Plakatkampagne anlässlich der Fußball-WM ein großer Erfolg

Berlin, den 17.07.2006

Große Nachfrage herrscht nach den neuen MANEO-Plakaten. Seit diese als City-Light-Poster an öffentlichen Plätzen und auf Straßen oder als Plakate in U- und S-Bahnhöfen zu sehen waren, gehen täglich Anfragen bei MANEO ein. Viele möchten ein Plakat haben.

Am 08.06.06 hatte MANEO zusammen mit dem Regierenden Bürgermeister von Berlin Klaus Wowereit, mit dem Berliner Polizeipräsidenten Dieter Glietsch und mit prominenten Künstlern und Sportlern das Plakat „Haust du deinem Lieblingsspieler dafür dann auch aufs Maul“ der Öffentlichkeit vorgestellt.

Mit seiner Plakataktion machte MANEO anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft auf das Problem anhaltender schwulenfeindlicher Gewalt in unserer Gesellschaft aufmerksam. Das Plakat hat seit seiner Veröffentlichung großen Zuspruch in der Öffentlichkeit gefunden. Weiterhin gehen täglich Anfragen bei MANEO ein, ein Plakat mit dem Motiv zu bekommen. MANEO ist begeistert, welchen Zuspruch die Kampagne bisher gefunden hat. Aufgrund der großen Nachfrage überlegt MANEO derzeit, das Plakat noch einmal in einer kleinen Auflage nachzudrucken.

Die Kampagne war von Klaus Wowereit und Dieter Glietsch, von den Schauspielern Désirée Nick und Georg Uecker und von den Sportlern, Oliver Flemming (Berlin Thunder), Marc Hartensuer (Füchse Berlin), Oktay Urkal (Europaboxmeister) und Christian Beeck (1.FC Union Berlin) unterstützt worden. Gemeinsam zeigen sie auf einem weiteren MANEO-Plakat noch einmal Gesicht und bekräftigen damit öffentlich ihr „Nein“ zu Homophobie und Hassgewalt. Das neue Plakat war von MANEO anlässlich des Lesbisch-Schwulen Stadtfestes am 15.07.06 der Öffentlichkeit vorgestellt worden.

Unterstützt wurden die Plakate außerdem von der Initiative „Gesicht Zeigen“, von der Berliner Polizei und von der Stadt Berlin. Finanziert werden konnten die Plakate mit Hilfe der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin (DKLB).


Foto ©MANEO : An vielen Orten in Berlin war das Plakat als City.Light-Poster zu sehen, wie hier an der Potsdamer Straße in Berlin-Tiergarten.…

Foto ©MANEO : An vielen Orten in Berlin war das Plakat als City.Light-Poster zu sehen, wie hier an der Potsdamer Straße in Berlin-Tiergarten.

Sportler und Künstler gegen Homophobie und Hassgewalt

Berlin, den 12.07.2006

MANEO präsentiert ein weiteres Plakat im Rahmen seiner Kampagne gegen Homophobie und Hassgewalt.

Unter dem Titel "Homophobie und Hassgewalt haben keinen Platz in unserer Mitte" zeigt das Motiv den Regierenden Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, mit prominenten Künstlern und Sportlern aus Berlin. Das Plakat wird auf dem 14. Lesbisch Schwulen Stadtfest am 15./16. Juli 2006 am Nollendorfplatz vorgestellt.

Am 08.06.06 hatte MANEO zusammen mit dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit und dem Polizeipräsidenten von Berlin Dieter Glietsch und im Beisein von prominenten Künstlern und Sportlern das Plakat „Haust du deinem Lieblingsspieler dafür auch auf´s Maul" der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Plakat zeigt zwei jubelnde Fußballer, die sich nach dem erzielten Torerfolg mit einem Kuss gratulieren. Mit dieser Aktion machte MANEO anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft auf das Problem anhaltender schwulenfeindlicher Gewalt in unserer Gesellschaft aufmerksam.

Das Plakat hat seit seiner Veröffentlichung großen Zuspruch in der Öffentlichkeit gefunden. Fast täglich fragen Interessierte bei MANEO an, mittlerweile auch aus den europäischen Nachbarländern. „Wir sind begeistert, welchen Zuspruch unsere bisherige Plakatkampagne gefunden hat”, so Bastian Finke, MANEO-Projektleiter.
Mit Klaus Wowereit hatten die Schauspieler Désirée Nick und Georg Uecker sowie die Sportler, Oliver Flemming von Berlin Thunder, Marc Hartensuer von den Füchse Berlin, der Boxer Oktay Urkal und Christian Beeck vom 1.FC Union Berlin bei der Präsentation des Plakates Pate gestanden.

Auf dem neuen MANEO-Plakat zeigen sie gemeinsam noch einmal Gesicht. Mit dieser Aktion wird ihre Solidarität und Unterstützung öffentlich gemacht, mit sie ihr "Nein" zu Homophobie und Hassgewalt bekräftigen. Sie solidarisieren sich mit MANEO und weiteren gesellschaftlichen Bemühungen, Gewalt und Ausgrenzung entgegen zu treten.

MANEO wird das Plakat auf dem Lesbisch-Schwulen Stadtfest der Öffentlichkeit präsentieren. Der Regierende Bürgermeister sowie einige der abgebildeten Künstler und Sportler werden am kommenden Wochenende den Stand von MANEO besuchen und Plakate persönlich signieren.

Klaus Wowereit:
„Seit vielen Jahren verfolge ich mit Respekt und Sympathie den professionellen Einsatz von MANEO zugunsten von Opfern von Gewalttaten sowie die gezielte Aufklärungsarbeit im Rahmen des Projektes. Auch wenn Berlin zu Recht in dem Ruf steht, eine tolerante Stadt zu sein, bleibt noch viel zu tun, damit Schwule und Lesben wirklich frei von Diskriminierung leben können. Weiterhin besteht noch Bedarf an Beratung und Hilfe, nicht zu letzt auch an Aufklärung in der Gesellschaft. Ich begrüße vor diesem Hintergrund die aktuelle Informations- und Toleranzkampagne von MANEO.”

Désirée Nick: „Ich bin nicht schwul und ich werd auch nicht verprügelt, aber trotzdem setze ich mich für MANEO ein, weil ich als alleinerziehende, fleißig arbeitende, minimal alimentierte Mutter weiß wie angeschissen man ist, wenn in einer Minderheit sich niemand um einen kümmert. Letztlich machen sich aber all diese Defizite an der gleichen Wurzel fest: der Würde des geborenen , menschlichen Lebens! Primitive Gewalt gegen Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Hautfarbe oder individuellen Neigung, sprich Individualität, halte ich für die eigentliche Abnormität! ”

Georg Uecker: „Das Schwule Überfalltelefon Berlin ist als Opferhilfe weit über die Grenzen Berlins hinaus bekannt und hilfsbereit gewesen. Wer einmal Opfer antischwuler Gewalt war weiß diese Arbeit hoch zu schätzen.”

Marc Hartensuer:
„Stellvertretend für die gesamte Mannschaft der Füchse Berlin unterstütze ich das Projekt gegen schwulenfeindliche Gewalt. Für die Opfer ist dies eine sehr hilfreiche Einrichtung. Eigentlich ist es traurig, dass in unserer "toleranten" Gesellschaft ein Überfalltelefon für Homosexuelle notwendig ist.”

Oliver Flemming:
„Ich finde die Arbeit von MANEO unterstützenswert. Ich verurteile jede Art von Gewalt, egal aus welcher Richtung. Und ich finde es prima, dass sich Menschen bei MANEO der Gewalt durch Prävention und Aufklärung entgegen stellen und Opfern helfen.”

Oktay Urkal: „Ich finde es super das MANEO wieder mit seiner Präsenz auf dem Stadtfest auf seine aktuellen Anti-Gewalt Projekte aufmerksam macht”.

Der Stand von MANEO auf dem 14. Lesbisch Schwulen Stadtfest am 15./16. Juli 2006 befindet sich in der Motzstraße am" Informationspunkt 1".

Ebenfalls an diesem Informationspunkt sind mit einem Stand vertreten: Mann-O-Meter e.V., der Jugendbereich von Mann-O-Meter sowie die MANEO-Gruppe „Tolerancja po polsku – Toleranz auf Polnisch“


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Regierender Bürgermeister unterstützt Toleranz-Kampagne gegen schwulenfeindliche Gewalt.

Berlin, den 08.06.2006

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, unterstützt mit weiteren prominenten Partnern die Toleranz-Kampagne von MANEO gegen schwulenfeindliche Gewalt in Berlin.

Gewalt gegen homosexuelle Menschen gehört auch in der sonst so toleranten Stadt Berlin zum Alltag. Zwischen 150 bis 180 schwulenfeindliche Angriffe werden allein MANEO, Berlins schwulem Anti-Gewalt-Projekt, pro Jahr bekannt. Die Dunkelziffer liegt wesentlich höher. Aus diesem Grund rief MANEO eine Toleranz-Kampagne ins Leben, die während der Fußball-Weltmeisterschaft beginnt und auf die Problematik der schwulenfeindlichen Gewalt aufmerksam macht. Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, und der Polizeipräsident von Berlin, Dieter Glietsch, stellten heute, am Vortag des Eröffnungsspiels, gemeinsam mit Bastian Finke, MANEO-Projektleiter, und weiteren prominenten Unterstützern auf dem Sportplatz der Polizeidirektion 3 die Kampagne vor.

Unter der Überschrift "Haust du deinem Lieblingsspieler dafür auch auf´s Maul" zeigt das Motiv zwei jubelnde Fußballspieler, die sich nach dem erzielten Torerfolg mit einem Kuss gratulieren. Eine im Sport alltägliche Geste zwischen zwei männlichen Sportlern soll so gerade Fußballbegeisterte nachdenklich stimmen, unter denen Homophobie nach wie vor weit verbreitet ist.

Laut den Kampagnen-Initiatoren bietet die kommende Fußball-Weltmeisterschaft das ideale Umfeld für die Toleranz-Kampagne.Im Fußball sind Teamgeist und Fairness unverzichtbar für den Erfolg. Sie sind ebenso gefragt für ein friedliches Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft, Gesinnung und sexueller Orientierung.
Die Kampagne macht daher klar: Homophobie und Hassgewalt haben weder auf dem Fußballplatz noch auf den Straßen Berlins etwas zu suchen.

"Auch wenn Berlin zu Recht in dem Ruf steht, eine tolerante Stadt zu sein, bleibt noch viel zu tun, damit Schwule und Lesben wirklich frei von Diskriminierung leben können. Vor diesem Hintergrund begrüße ich die aktuelle Informations- und Toleranzkampagne von MANEO“, betonte Klaus Wowereit.

Die Aktion freut sich über die zahlreichen engagierten Förderer aus Politik und Gesellschaft.

Neben dem Regierenden Bürgermeister und dem Polizeipräsidenten von Berlin, sagten Oliver Flemming von "Berlin Thunder", Oktay Urkal(Box-Europameister), Bob Hanning von den "Füchsen Berlin", Christian Beeck (Teammanager beim 1. FC Union), sowie die Schau- spieler Desiree Nick und Georg Uecker ihre Unterstützung zu und waren heute bei der Kampagnenvorstellung dabei.

Außerdem nahmen sie an einem Fotoshooting teil, dessen Motive im weiteren Kampagnenverlauf Verwendung finden werden.

Die Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin und die Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport fördern die Kampagne.

Realisiert wurde die Kampagne von WE DO communication GmbH, einer jungen Werbe- und Kommunikationsagentur aus Berlin, die unter anderem das offizielle Poster der FIFA Fußballweltmeisterschaft 2006™ gestaltete.
Für die Anmeldung zum Pressetermin, weitere Fragen und Bildmaterial wenden Sie sich bitte an:

WE DO communication
Chausseestraße 13
10115 Berlin

Tel 030 / 24 08 41 56
Fax 030 / 24 08 41 60
Mail ask[at]we-do[Punkt]eu


(Foto ©, v.l.n.r. Oktay Urkal, Box-Europameister, MarcHartensuer, Füchse Berlin, Oliver Flemming, Berlin-Thunder, Bastian Finke, Maneo, Klaus Wowereit,Regierender Bürgermeister von Berlin, , Désirée Nick,Schauspielerin, Dieter Glietsch, Polizeipräsident inBerlin.)…

(Foto ©, v.l.n.r. Oktay Urkal, Box-Europameister, MarcHartensuer, Füchse Berlin, Oliver Flemming, Berlin-Thunder, Bastian Finke, Maneo, Klaus Wowereit,Regierender Bürgermeister von Berlin, , Désirée Nick,Schauspielerin, Dieter Glietsch, Polizeipräsident inBerlin.)

(Foto ©,Der Regierende Bürgermeister von Berlin, KlausWowereit, und Bastian Finke, Maneo-Projektleiter, prä-sentieren die neue Plakatkampagne anlässlich der Fuß-ball-WM.)…

(Foto ©,Der Regierende Bürgermeister von Berlin, KlausWowereit, und Bastian Finke, Maneo-Projektleiter, prä-sentieren die neue Plakatkampagne anlässlich der Fuß-ball-WM.)

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DKLB Maneo