impuls #3

MANEO-Fachzeitschrift liefert Einblicke in die Projektarbeit und spürt dem „Wirtschaftsfaktor Toleranz“ nach

In der aktuell erschienenen dritten Ausgabe der MANEOFachzeitschrift zu Homophobie & Hate-Crime, impuls, wird das tolerante Berlin auf den Prüfstand gestellt. Die Autoren des Schwerpunktthemas „Prävention & Szene“ zeichnen Stimmen und Stimmungen nach, wie sie infolge der letzten schweren Übergriffe in den vergangenen Monate nicht nur in den schwullesbischen Szenen der Stadt anklangen. Wie reagieren die Akteure der schwulen Szenen selbst? Wer sind die treibenden Kräfte, wie bilden sich gewaltpräventive Initiativen, und welche Hürden gilt es dabei zu überwinden?

Nach einem Rückblick auf die Anfänge der 1990er- Jahre stellt sich gar die Frage: Gibt es heute eine „Generation Sorglos“? Welchen Stellenwert hat
Toleranz auf der politischen Agenda? Und: Wird ihr wirtschaftspolitisches Potential erkannt – und genutzt? Welche Rolle spielt der „Wirtschaftsfaktor Toleranz“ konkret in Berlin – einer Stadt, die aktuell mit der Kampagne „be Berlin“ ihr Image aufpolieren will, um sich unter anderem als attraktiv für die Kreativwirtschaft zu positionieren – jene wachstumsstarke Branche also, die nicht zuletzt Toleranz als einen primären Attraktor begreift? Kurzum: Wie ist es um die Zukunftsfähigkeit Berlins bestellt? Hierzu sprach impuls mit Christoph Lang von Berlin Partner.

Außerdem im impuls-Gespräch in den weiteren Schwerpunktthemen „Opferhilfe & Opferbedürfnisse“, „Erfassung & Opferforderungen“, „Prävention & Kita“, „Prävention & Schule“, „Prävention & Sport“, „Engagement & Mobilisierung“: Prof. Margarete Mitscherlich-Nielsen, Prof. Luise Reddemann, Dr. Michael C. Baurmann, Elfi Jantzen, Prof. Walter Hollstein, Hans-Wolfram Stein, Christian Deker u.a.m.

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DKLB Maneo