MANEO-SOIRÈE: Warum schlagen wir nicht zurück?“Was tun jenseits unserer Szeneviertel und no-gay-areas?

Berlin, den 06.06.2007

Beleidigungen, Drohungen oder auch ein Schlag ins Gesicht: Schwule sind weit öfters mit Gewalt konfrontiert als bisher vermutet. Dies zeigen jüngste Auswertungsergeb- nisse der MANEO-Umfrage, an der etwa 24.000 Personen aus ganz Deutschland teilgenommen haben. Mehr als jeder Dritte gab an, in den letzten zwölf Monaten mit antihomosexueller Gewalt konfrontiert gewesen zu sein.

Gewalterfahrungen bleiben nicht ohne Folgen. Angst, Unsicherheit oder Ohnmacht sind nur einige Symptome, mit denen Betroffene reagieren. Manche reagieren jedoch mit Wut, gar mit Forderung noch Selbstbewaffnung und der Zurückeroberung sogenannter "No-Gay-Areas".

Mit:
Olaf Alp, Herausgeber der Sergej-Berlin,
Bastian Finke, MANEO-Projektleiter, und
Gilles Duhem, ehem. Quartiersmanager im Rollbergkiez Neukölln.

Moderation, Jan Feddersen, taz.





Montag, den 18. Juni 2007
um 20:00 Uhr

Mann-O-Meter - Berlins schwules Info- und Beratungszentrum
Bülowstraße 106 (direkt am U-Bhf. Nollendorfplatz) M19, 106, 187


Präsentiert von taz,die tageszeitung

Gefördert von der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin (DKLB)

Die MANEO-Soirée ist eine Veranstaltungsreihe von: 
MANEO – das schwule Anti-Gewalt-Projekt in Berlin –, ein Projekt von Mann-O-Meter e.V.…

Die MANEO-Soirée ist eine Veranstaltungsreihe von: MANEO – das schwule Anti-Gewalt-Projekt in Berlin –, ein Projekt von Mann-O-Meter e.V.

MANEO-Soirée: Hetero als Norm - Oder: Warum hat Homosexualität keinen Raum in Schulbüchern

Die Rahmenlehrpläne des Berliner Senats verweisen auf gleichgeschlechtliche Lebensweisen und sexuelle Identität als Querschnittsthemen in nahezu allen Fächern. Doch das scheint mit der schulischen Wirklichkeit nicht viel gemein zu haben. Denn in den Schulbüchern wird Gleichgeschlechtlichkeit als gleichberechtigte Lebensweisen nur unzureichend erwähnt, obgleich doch Schwule und Lesben Anspruch darauf haben, dass auch ihre sexuelle Orientierung Anerkennung findet – zumal es pädagogische Pflicht ist, besondere Obacht auf Minderheiten zu legen.

Im Gegenteil: Lehrer und Lehrerinnen werden für den Umgang mit Schülerinnen und Schülern, die nach sexueller Identität und Orientierung suchen und Akzeptanz und Anerkennung brauchen, kaum vorbereitet. Schulbuchverlage tun sich schwer, schwule und lesbische Themen thematisch aufzugreifen – nicht zuletzt auf Druck von Schulbehörden.

Was müsste hier getan werden, damit Gleichberechtigung für Schwule und Lesben sich auch in Schulbüchern wiederfindet? Welche grundsätzlichen Veränderungen in der Weiterbildung von Lehrenden müssen getroffen werden, damit Homosexualität auch im Klassenzimmer seinen Platz finden darf? Wie kann verhindert, dass die Schule zum Tatort für Homophobie wird?

Ein Gespräch mit Schülern, Jugendlichen und Angehörigen. Moderation: Jan Feddersen, TAZ


Montag, den 21. Mai 2007
um 20:00 Uhr

Mann-O-Meter - Berlins schwules Info- und Beratungszentrum
Bülowstraße 106 (direkt am U-Bhf. Nollendorfplatz) Bus M19, 106, 187

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